Zeitmanagement...
Der Tag begann ziemlich lustig, da erstmal keiner den Raum gefunden hat und wir somit etwas verspätet anfangen mussten.
Als wir dann alle angekommen waren, war unsere erste Aufgabe, einen Wochenolan auszufüllen. Jeder hat seine Hobbys, Verpflichtungen und die Studienzeit eingetragen. Dabei hat man prima gesehen, ob man entweder zu voll gepackt ist oder man sehr sehr viele Freiräume hat. Wir haben darüber gesprochen, wie man die freien Lücken sinnvoll nutzen kann, anstatt sie zu verschwenden. Es ging natürlich um die Zeit für das Lernen, welches eine Voraussetzung ist, die anstehenden Klausuren zu bestehen. Oft benutzen die Leute den beliebten Satz: "Ich habe keine Zeit". Dem ist nicht so. Man hat Zeit, und zwar jede Menge. Man muss nur für sich selber erkennen, was einem wichtig ist und was nicht. Dieses war der nächste Schritt. Wir haben uns darüber Gedanken gemacht, welche Termine wir evtl. mal verschieben können und welche für uns aber sehr wichtig sind, damit es uns gut geht. Leider gibt es auch immer wieder Dinge im Leben, die wir nicht gerne tun, sie aber doch erledigt werden sollten. Noch ein beliebtes Wort, welches wir benutzen: "muss, müssen". Nein..., wir müssen gar nichts. Aber wir verwenden es ständig und selbst beim Schreiben dieses Textes fällt es uns schwer, dieses Wort nicht zu verwenden. Aber wir versuchen es...Haben wir das eben mit dem sollten nicht toll gelöst?! Tatsache ist, dass alles was wir tun, freiwillig ist. Wir müssen nicht lernen, sondern wir wollen lernen, weil wir etwas erreichen wollen und somit unsere Klausuren super bestehen wollen. Das kann ja mal jeder versuchen, dieses Wort zu vermeiden. Haha...So, zurück zum Eigentlichen...
Dazu hat Jennifer uns tolle Zeitmanagement- Tips gegeben, die unserer Meinung nach einem wirklich helfen, seine Zeit besser zu planen.
1) iss den Frosch zuerst: mit anderen Worten, mach das unangenehme zuerst! Viele haben die Angewohnheit, sich extra Arbeit zu suchen, nur damit man diese Eine nicht erledigen kann. Dabei geht es einem aber eigentlich nur schlecht, weil man ständig in Gedanken bei dem Unangenehmen ist. Erldeigt man dieses gleich, freut man sich darüber und kann sich dem Vergnügen zuwenden. Wir geben zu, dass wir auch das Schreiben des Blogs etwas vorausgeschoben haben. Hiermit entschuldigen wir uns für die Verspätung!
2) Aufgabenblöcke schaffen: gleiche oder ähnliche Dinge gleichzeitig erledigen. Bestes Beispiel ist das Einkaufen. Bevor man losfährt, überlegen die meisten schon vorher, was gekauft wird und wo es gekauft wird. Der berühmte Einkaufszettel wird gekritzelt. Denn es wäre ja ärgerlich, wenn man mehrmals losfährt, bis man endlich alles beisammen hat. Oder im Einkaufsladen...Wir holen ja nicht erst Äpfel, gehen dann in das Kühlhaus, um Milch zu holen und spazieren dann wieder zurück zum Obst, also in der Regel auf jeden Fall nicht. Es gibt bestimmt auch Ausnahmen...
3) Salamimethode: unklare Aufgaben klar definieren und sinnvoll mit Aufgaben umgehen. Bedeutet nicht Anderes als große Aufgaben in kleine Schritte einteilen, wie man die ganze Salami in kleine Scheiben schneidet.
4) anfangen und abschließen: gerade beim Lernen... das kennt wohl jeder. Man sitzt vor seinen Zetteln, Büchern, wie auch immer. Man ist grad mitten in einem Satz und es klingelt an der Tür. Wichtig ist, dass man bevor man gleich losstürmt, den Satz beendet und sich kurz notiert, wo man gerade gewesen ist. Noch besser ist natürlich, man macht gar nicht erst auf!
5) Tagesrythmus: etwas jeden Tag zur gleichen Zeit tun. Dazu brauchen wir denke ich wohl nichts erläutern.
6) Nein sagen: wie äußert man seine Kritik und wie grenzt man sich ab. Dafür gibt es eine spezielle Methode.
1.Zunächst seine eigene Situation in Fakten beschreiben und dabei fachlich bleiben.
2.Danach beschreibt man seine Gefühle dabei und persönliche Folgen.
3.Zum Schluss äußert man seinen Wunsch.
Das würde dann in einem kleinen Beispiel so aussehen, wenn man bei jemanden absagen möchte: 1."Ich habe seit einer Woche nicht mehr geschlafen,2.ich bin totmüde und fühle mich schlapp und kaputt,3.können wir das Treffen eventuell verschieben?.
7) Aufschreiben: wie bei dem Einkaufszettel. Manchen hilft es, sich Aufgaben zu notieren und sie abzuhaken.
8) < 2 Min.: alles, was nicht länger dauert als 2 Minuten, sofort erledigen. Man wird sich wundern, wieviele es von solchen Dingen gibt und wie viel man schaffen kann.
9) Eisenhower- Methode: A- Augaben: wichtig und dringend
B- Aufgaben: wichtig
C- Aufgaben: delligrieren, kann diese Aufgaben jemand anderes machen oder kann ich sie später machen
x- Aufgaben: unwichtig
10) Ziele setzen: Es gibt da eine Reihenfolge, die man sich schaffen kann:
Vision (Lebensziel)-langfristiges Ziel- Jahresziel- Wochenziel- Tagesziel.
Dazu gibt es ein Hilfsmittel:
S spezifisch- was genau will ich erreichen
M messbar- (Zwischenziel erreicht?)
A attraktiv- ist das vielleicht gar nicht mein Ziel?
R realistisch- kann ich das Ziel erreichen und wie?
T terminierbar- schaffe ich das zeitlich, wie lange brauche ich dafür?
=smart
So, das war es mit den Zeitmanagement- Tips. Wir haben dann noch über den Wiederholungsrythmus gesprochen, wie man Gelerntes in sein Langzeitgedächtnis befördert, so dass man es jeder Zeit wieder abrufen kann.
1. zwischen 10 Min- 24 Std. z.B. nach einer Vorlesung wiederholen.
2. 3 Tage später wiederholen
3. 1 Woche später wiederholen
4. 1 Monat später wiederholen
5. 6 Monate später wiederholen. Dann sollte es eigentlich im Langzeitgedächtnis sein.
Man nennt dieses System das Karteikastensystem.
Wir beenden hiermit das Zeitmanagement!
Andrea & Marina
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